4 Gründe

Vier Gründe für Luftbildaufnahmen bei der Immobilienfotografie

Gründe gibt es viele, Immobilien abzulichten. Mir geht es hier um den Bereich der Immobilienfotografie, um die Immobilie, das Objekt zu vermarkten. Sei es als Exposébeitrag für Makler, als Annoncenfotos für bekannte Portale, für Gewerbetreibende oder Private, für Eigentümer, um Immobilien zu vermieten oder zu verkaufen.

Nicht immer, aber manchmal sind Drohnenaufnahmen mehr als nur „hübsch“ oder auffällig in der Galerie aller Fotos oder Videos. Nämlich dann, wenn sie neben einem ästhetischen Grund noch einen anderen erfüllen, dem des Zusatznutzens.

Luftbildaufnahmen sind meines Erachtens dann nützlich und wertvoll und eine sinnvolle Ergänzung zu „bodengebundenen“ Systemen, wenn folgende vier Gründe vorliegen:

  • Location

Ein Luftbild ist prädestiniert, das Umfeld zu zeigen. Und wenn dieses Umfeld besonders ist, dann lohnt sich ein Einsatz der Drohne. Beispielsweise, wenn man den Charakter des Neubauviertels erfassen möchte, wenn das Objekt an einer Feldrandlage liegt, wenn das Objekt eine Solitärlage aufweist oder eine andere Art der Aufwertung durch die Umgebung erfährt. Sei es durch die Nachbarschaft, die Natur wie Gewässer (Seen, Meer, Flüsse) oder Wald, Feld, Wiesen, durch die Aussicht auf Sehenswürdigkeiten, Landmarken oder historische Gebäude.


Neubaugebiet

  • Größe und Anordnung

Die Größe eines Objektes und des Grundstücks beispielsweise kann häufig schnell und gut von oben erfasst werden, gerade wenn Referenzobjekte zu sehen sind. Andere Häuser, Straßen, Autos. Eine Vogelperspektive kann auch in einem Bild die Anordnung mehrerer Objekte zueinander aufzeigen. Bei Bauernhöfen, bei Nebengebäuden wie Scheunen, Pavillons, Garagen, Wirtschaftsräume. Hier erfüllt die Drohne eine wichtige und sinnvolle Lückenfüllung zwischen bodengebundener Fotografie und Google Maps.


  • Sichtbehinderungen

Häufig sind Grundstücke und Häuser aus nachvollziehbaren Gründen nicht immer gut einsehbar. Hier muss sich ein Fotograf bei Außenaufnahmen mit massiven Sichteinschränkungen herumschlagen. Wenn Hecken, Büsche, Bäume, allgemein Bepflanzungen oder künstliche Sichtschutzeinrichtungen bis hin zu mannshohen Mauern und Zäunen die Sicht auf das Haus einschränken, kann es andere Möglichkeiten geben, diese zu umgehen. Oder man schießt ein Foto aus Firsthöhe oder geringfügig darüber. Der Winkel sollte nicht zu steil sein, dann wird das Bild zu „flach“ und die Raumwirkung verblasst. Meistens sind damit diese Sichtprobleme im wahrsten Sinne des Wortes überwunden. Ein Beispiel ist das Titelfoto dieses Blogbeitrages. Wie man unschwer erkennen kann, ist die Terrasse recht blickdicht und auch das Küchenfenster rechts davon mit Rosen zugewachsen. Eine schöne Frontalansicht zeigt weder die Terrasse noch die großzügigen Türen und Fenster in Richtung Garten so richtig. Hier das entsprechende Foto vom Boden aufgenommen.


  • „Alles was oben ist“

Klar, kann und sollte man Dachterrassen, Balkone, Penthousewohnungen mit großzügigen Außenbereiches auch von dort aus fotografieren. Es ist schließlich der normale Blick der Bewohner von innen nach außen, bzw. von oben nach unten. Aber alles, was oben ist, kann auch am besten von oben fotografiert werden. Eine großzügige Dachterrasse mit leichten Blick von oben herab kann hier zusätzlich sinnvoll sein.

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