Luxus?

Sind professionelle Immobilienfotos Luxus oder eine Selbstverständlichkeit? Und was „dürfen“ die kosten?

Diese Fragen will ich hier mit dem Beitrag kurz beantworten.

Wenn ich mich in den einschlägigen Immobilienportalen umschaue, dann erstaunt mich immer wieder die großen Qualitätsschwankungen in der Präsentation der angebotenen Objekte. Was ich absolut nicht verstehen kann. Da trifft man auf informative Exposés, auf ansprechende Bilder und am besten noch 360° virtuelle Touren. Und auf Leere bis Schrott. Bei den fehlenden Fotos kann ich das ja noch verstehen, schnell, schnell, Hauptsache sofort in die Vermarktung bevor man alles hat. Bei schrottigen Darstellungen kann ich hingegen nur den Kopf schütteln.

Da will man beispielsweise eine mehrere Hunderttausend Euro wertvolle Immobilie schmackhaft machen und man sieht handwerklich schlimme Fotos, die auch jedem Laien auffallen. Die häufigsten Fehler sind schiefe Aufnahmen, kippende Linien, falsch belichtete Innenaufnahmen und ausgebrannte Fenster ohne Blick nach außen. Ich sehe bei ebay Kleinanzeigen bessere Produktpräsentationen für Produkte, die erheblich weniger wert sind. Warum spart der Makler hier?


Das wäre ja so, als wenn sich ein guter Koch in der Küche abrackert, ein Menü kreiert, frische Zutaten nimmt und dann alles mit der Kantinenkelle auf den Teller wirft. 

Maklerfotos from hell

Beispiele sehe ich regelmäßig im Netz und nicht umsonst gibt es den Hashtag #maklerfotosfromhell oder den berühmten Twitteraccount https://twitter.com/BadRealtyPhotos und den Blog https://terriblerealestateagentphotos.com/

Aber es „müssen“ ja nicht gleich solche Fotos sein. Es „genügt“ ja schon, dass man die Lustlosigkeit und Halbherzigkeit erkennen kann. Denn der Vergleich hinkt. Es geht mir ja eigentlich nicht um das, WAS man sieht sondern um das, WIE es aussieht. WIE es gemacht ist. Wenn noch nicht einmal grundlegende fotografische Aspekte berücksichtigt werden, dann bedeutet das doch nicht nur ein fehlender Interessent, was schlimm genug ist, sondern ein Fall für die Imagepolizei. Im wahrsten Sinne des Wortes. Für die Reputation.

Warum?

Entweder geschieht das aus Ignoranz. Daran kann ich leider nichts ändern.

Oder aus Unkenntnis. Daran kann ich leider auch wenig ändern. Wer als Makler nicht die Bedeutung der Vermarktung verstanden hat, ist meines Erachtens kein würdiger Berufsvertreter.

Oder aus Inkompetenz. Ich meine das anders als die letzten Sätze nicht vorwurfsvoll oder anklagend. Nur neutral. Und gar nicht als schlimm oder böswillig unterstellt. Denn hier kann man helfen. Und sich unterstützen lassen. Entweder kann man sich bei Zeit und Lust die Grundzüge der Fotografie und die Herausforderungen der Immobilienfotografie selbst aneignen. Dafür gibt es unzählige, auch gute kostenfreie. Möglichkeiten im Netz. Übrigens stehe ich für ein Präsenz oder online-Training zum Thema „Immobilienfotografie mit dem Smartphone“ auch gerne parat. Denn man muss nicht umbedingt die Profiausrüstung haben, um anständige Fotos zu produzieren.

Oder man engagiert einen, der es kann.

Ich habe letztens auch den Toilettenspülkasten von einem Handwerker reparieren lassen. Weil ich selbst zu doof dazu bin. Das gebe ich gerne zu. Und weil es einfacher, komfortabler und reibungsloser geht, wenn man einen Experten kommen lässt. Genauso verhält es sich mit Immobilienfotografen: anrufen, besprechen, machen lassen und mit Pofifotos in die Werbung gehen. It´s as easy as that.

How much is jetzt der fish?

Und was kostet der Spaß?

Ich antworte mal so: wieviel kostet dem Makler mit den schlechten Fotos seine fehlenden Anfragen und Kontakte von Interessenten?

Konkret beantwortet findet Ihr meine aktuell gültige Preisliste hier.

Und übrigens, falls ein Vergleich fehlt, wieviel ein Immobilienfotograf kostet, empfehle ich mal folgende Links (keine Werbung, reine Information):

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