Warum Photokina?

Darum nicht.

Weil ich seit meiner Jugend nur ein einziges Mal da war. Reicht das als Antwort? 🙂

Oder ich versuche es mal mit dieser hier: weil ich keinen Sinn darin sehe, mich im Konsumtempel der etablierten Marken berieseln zu lassen (zumal einige dieser Größen wie Leica, Nikon und Olympus dieses Jahr abgesagt haben). Mir hallenweise Stative (lasst mich raten: schwarz, drei Beine und ein Schraubgewinde) anschauen will oder mich mit den neuesten-meisten Megapixeln oder sündhaft teuren Gläsern zu beschäftigen. Zu diesen kann ich mich übrigens in jeder Bahnhofszeitschrift informieren.

Oder schlussendlich und der Kern der Sache: weil ich keinen Mehrwert darin sehe. Klar habe ich mich gefragt, ob das mal einen Trip wert wäre. Aber ich sehe beim besten Willen keinen Wert. Kaufen will ich nichts. Informieren über Trends und Material und Gimmicks geht auch anders. Und fürs Eventisieren fühle ich mich zu alt. Drohnen kann ich daheim auch fliegen.

Ist das alles ein wenig zu „rotzig“ formuliert? Vielleicht. Vielleicht ist es ja auch ein gutgemeintes Feedback an alle Brancheninteressierten, die lieber nicht ihre Leitmesse verlieren möchten. Es braucht Veränderungen.

Das Einzige, wirklich das Einzige, was ich spannend fände bei einem Besuch sind Start-ups, junge Unternehmen mit frischen, neuen Ideen. Nicht, dass ich etwas kopieren möchte, aber man lernt ja nie aus. Mal sehen, ob ich irgendwann noch zur Photokina komme.

Oder es kommt so wie bei der Cebit. Nostalgische Gefühle und die Welt hat sich weitergedreht…

Bildquelle: Bild von Efes Kitap auf Pixabay

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